Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Hervorgehoben unter: Wärmende Lieblingsrezepte

Ich liebe es, in der kalten Jahreszeit deftige Gerichte zuzubereiten, und Rinderrouladen stehen dabei ganz oben auf meiner Liste. Sie sind nicht nur herzhaft und sättigend, sondern auch ein echter Klassiker der deutschen Küche. Mit einer reichhaltigen Rahmsoße serviert, werden sie zum Highlight eines jeden Essens. Diese Rinderrouladen erfordern zwar etwas Zeit in der Zubereitung, belohnen aber mit einem Geschmack, der jedem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Perfekt für ein Familienessen oder besondere Anlässe!

Franziska Brandt

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Franziska Brandt

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-27T07:29:34.536Z

Bei der Zubereitung von Rinderrouladen probierte ich verschiedene Füllungen, doch die Kombination aus Senf, Speck und Zwiebeln erwies sich als unschlagbar. Diese Zutaten verleihen der Füllung eine tolle Tiefe und Geschmack. Eine weitere Erkenntnis war, dass das Anbraten der Rinderrouladen bei starker Hitze eine schöne Kruste erzeugt, die sehr aromatisch ist.

Um die perfekte Sauce zu kreieren, lasse ich die Brühe lange köcheln. Dadurch konzentrieren sich die Aromen und die Sauce wird angenehm sämig. Ich füge gerne etwas Sahne hinzu, um die Sauce noch reichhaltiger zu machen. Diese kleinen Tricks habe ich von meiner Großmutter gelernt und sie machen das Gericht besonders!

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

  • Herzhafter, klassischer Geschmack der deutschen Küche
  • Zarte Rinderrouladen, die im Mund zerfallen
  • Reichhaltige Rahmsoße, die perfekt zu Beilagen passt

Die Kunst des Rollens

Die richtige Technik beim Rollen der Rinderrouladen ist entscheidend für das Endergebnis. Achte darauf, dass das Rindfleisch gleichmäßig dünn geschnitten ist, damit es beim Garen gleichmäßig zart wird. Verwende ein scharfes Messer und arbeite langsam. Ein Tipp von mir ist es, die Rinderrouladen straff zu rollen, damit sie beim Kochen nicht auseinanderfallen. Zahnstochern oder Küchengarn helfen dabei, die Roulade in Form zu halten.

Die Kombination von Speck und Zwiebeln in der Füllung verleiht den Rinderrouladen eine wunderbare Tiefe und Geschmack. Der Speck sorgt für zusätzliches Fett, das beim Braten austritt und die Rouladen saftig hält. Zwiebeln hingegen karamellisieren beim Anbraten und bringen eine süßliche Note in das Gericht, was die herzhaften Aromen perfekt ausbalanciert.

Die perfekte Soße

Die Soße ist das Herzstück dieses Gerichts und sollte nicht vernachlässigt werden. Achte darauf, die Zwiebeln im selben Topf zu braten, in dem die Rinderrouladen gegart wurden; so nehmen sie die Aromen auf und verstärken den Geschmack der Soße. Das Bestäuben mit Mehl sorgt dafür, dass die Soße eine angenehme, cremige Konsistenz erhält. Lass das Mehl kurz rösten, damit der Geschmack sich entfaltet, bevor du die Rinderbrühe hinzufügst.

Die Wahl der Rinderbrühe ist wichtig, da sie die Basis für die Soße bildet. Eine hausgemachte Brühe bringt einen unvergleichlichen Umami-Geschmack und Tiefe in die Soße, aber auch eine hochwertige gekaufte Brühe ist eine gute Alternative. Stelle sicher, dass sie würzig und gut gewürzt ist, um den Geschmack der Rinderrouladen zu ergänzen.

Variationen und Serviervorschläge

Wenn du etwas Abwechslung in dein Gericht bringen möchtest, probiere verschiedene Füllungen. Anstelle von Speck kannst du auch Schinken verwenden, und anstelle von Zwiebeln passen Pilze oder Paprika großartig. Für eine besondere Note füge frische Kräuter wie Thymian oder Rosmarin hinzu, die während des Garens ihre Aromen entfalten und dem Gericht eine aromatische Frische verleihen.

Zu Rinderrouladen passen klassische Beilagen wie Rotkohl und Kartoffelstampf hervorragend. Die Süße des Rotkohls harmoniert ideal mit der herzhaften Füllung und der cremigen Soße. Wenn du zum Voraus kochst, kannst du die Rinderrouladen und die Soße problemlos im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag wieder aufwärmen, um die Aromen noch intensiver zur Geltung zu bringen.

Zutaten

Hier sind die benötigten Zutaten für unsere Rinderrouladen:

Zutaten für Rinderrouladen

  • 600 g Rindfleisch (z. B. aus der Oberschenkel oder Schulter)
  • 4 Scheiben Speck
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Esslöffel Senf
  • Salz und Pfeffer
  • 4 Esslöffel Öl (zum Anbraten)
  • 400 ml Rinderbrühe
  • 200 ml Sahne
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2-3 Gewürznelken

Stellen Sie sicher, dass alle Zutaten frisch und von guter Qualität sind!

Zubereitung

So bereiten Sie die Rinderrouladen zu:

Rinderrouladen vorbereiten

Das Rindfleisch in dünne Scheiben schneiden und mit Senf bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Auf jede Scheibe eine Scheibe Speck und einige Zwiebelringe legen. Die Rinderrouladen aufrollen und mit Zahnstochern oder Küchengarn fixieren.

Anbraten der Rinderrouladen

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Rinderrouladen rundum scharf anbraten, bis sie schön gebräunt sind. Dann herausnehmen und beiseitelegen.

Soße zubereiten

Im gleichen Topf Zwiebeln anbraten. Mit Mehl bestäuben und kurz rösten. Dann die Rinderbrühe angießen und die Rinderrouladen wieder hinzufügen. Mit Lorbeerblatt und Gewürznelken würzen. 1,5 Stunden bei niedriger Hitze köcheln lassen.

Rahmsoße vollenden

Nach dem Kochen die Rinderrouladen herausnehmen und warmhalten. Die Sauce mit Sahne verfeinern und ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben binden.

Servieren Sie die Rinderrouladen heiß mit der Rahmsoße!

Profi-Tipps

  • Für noch mehr Geschmack können Sie einige Karotten und Sellerie zur Soße hinzufügen.

Aufbewahrung und Reste

Wenn du Rinderrouladen zubereitest und Reste bleiben, sind diese im Kühlschrank bis zu drei Tage haltbar. Achte darauf, sie in einem luftdichten Behälter zu lagern. Beim Aufwärmen in der Mikrowelle solltest du darauf achten, die Rouladen nicht zu überhitzen, da sie sonst zäh werden können. Idealerweise solltest du sie langsam in einem Topf auf niedriger Hitze erwärmen, um die Zartheit zu bewahren.

Rinderrouladen lassen sich auch gut einfrieren. Nach dem Garen solltest du sie abkühlen lassen und dann in einer geeigneten Gefrierbox bis zu drei Monate aufbewahren. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt es sich, die Soße getrennt aufzubewahren, da sie beim Einfrieren an Konsistenz verlieren kann. Zum Auftauen kannst du sie über Nacht im Kühlschrank lassen.

Tipps zur perfekten Zubereitung

Bevor du mit dem Kochen beginnst, nimm dir Zeit, alle Zutaten vorzubereiten und deine Kochstätte bereitzustellen. So kannst du sicherstellen, dass alles reibungslos abläuft. Ich empfehle, alle Zutaten klein zu schneiden und griffbereit zu haben. Das erleichtert die Arbeit, wenn es darum geht, die Rinderrouladen zügig zu braten und die Soßenzubereitung zu koordinieren.

Achte darauf, die Rinderrouladen wirklich gut anzubraten. Dies trägt nicht nur zur Farbe bei, sondern entwickelt auch komplexe Aromen durch das Maillard-Reaktion. Wenn die Rouladen außen durch die hohe Hitze goldbraun werden, hilft dies, die Säfte im Inneren zu bewahren und sorgt für eine aromatische Kruste.

Fragen zu Rezepten

→ Kann ich die Rinderrouladen im Voraus zubereiten?

Ja, Sie können die Rinderrouladen einen Tag zuvor zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren einfach wieder erwärmen.

→ Mit welchen Beilagen passen Rinderrouladen?

Rinderrouladen schmecken besonders gut zu Kartoffelpüree oder Rotkohl.

→ Kann ich die Füllung variieren?

Ja, Sie können die Füllung nach Ihrem Geschmack anpassen, z. B. mit Gemüse oder anderen Gewürzen.

→ Wie lange kann ich die Rinderrouladen aufbewahren?

Gekochte Rinderrouladen können im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahrt werden.

Sekundäres Bild

Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Ich liebe es, in der kalten Jahreszeit deftige Gerichte zuzubereiten, und Rinderrouladen stehen dabei ganz oben auf meiner Liste. Sie sind nicht nur herzhaft und sättigend, sondern auch ein echter Klassiker der deutschen Küche. Mit einer reichhaltigen Rahmsoße serviert, werden sie zum Highlight eines jeden Essens. Diese Rinderrouladen erfordern zwar etwas Zeit in der Zubereitung, belohnen aber mit einem Geschmack, der jedem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Perfekt für ein Familienessen oder besondere Anlässe!

Vorbereitungszeit30 Minuten
Kochzeit120 Minuten
Gesamtzeit150 Minuten

Erstellt von: Franziska Brandt

Rezeptart: Wärmende Lieblingsrezepte

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Endmenge: 4 Portionen

Was Sie brauchen

Zutaten für Rinderrouladen

  1. 600 g Rindfleisch (z. B. aus der Oberschenkel oder Schulter)
  2. 4 Scheiben Speck
  3. 2 Zwiebeln
  4. 4 Esslöffel Senf
  5. Salz und Pfeffer
  6. 4 Esslöffel Öl (zum Anbraten)
  7. 400 ml Rinderbrühe
  8. 200 ml Sahne
  9. 2 Esslöffel Mehl
  10. 1 Lorbeerblatt
  11. 2-3 Gewürznelken

Anweisungen

Schritt 01

Das Rindfleisch in dünne Scheiben schneiden und mit Senf bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Auf jede Scheibe eine Scheibe Speck und einige Zwiebelringe legen. Die Rinderrouladen aufrollen und mit Zahnstochern oder Küchengarn fixieren.

Schritt 02

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Rinderrouladen rundum scharf anbraten, bis sie schön gebräunt sind. Dann herausnehmen und beiseitelegen.

Schritt 03

Im gleichen Topf Zwiebeln anbraten. Mit Mehl bestäuben und kurz rösten. Dann die Rinderbrühe angießen und die Rinderrouladen wieder hinzufügen. Mit Lorbeerblatt und Gewürznelken würzen. 1,5 Stunden bei niedriger Hitze köcheln lassen.

Schritt 04

Nach dem Kochen die Rinderrouladen herausnehmen und warmhalten. Die Sauce mit Sahne verfeinern und ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben binden.

Zusätzliche Tipps

  1. Für noch mehr Geschmack können Sie einige Karotten und Sellerie zur Soße hinzufügen.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Calories: 500 kcal
  • Total Fat: 35g
  • Saturated Fat: 15g
  • Cholesterol: 180mg
  • Sodium: 200mg
  • Total Carbohydrates: 12g
  • Dietary Fiber: 1g
  • Sugars: 2g
  • Protein: 40g